Wir verlassen den Nebelwald von Ranomafana und fahren Richtung Norden. Für die 220 Kilometer bis nach Antsirabe benötigen wir rund sechs Stunden.
Die Strassen auf Madagaskar sind nicht wie in Europa ausgebaut und vor allem sehr sanierungsbedürftig. Löcher im Asphalt und versandete Strassenabschnitte sind überall anzutreffen.
Die Zyklone, die jährlich Anfang Jahr über Madagaskar hinweg fegen, beschädigen auch das Strassennetz. Es müssen auch immer wieder neue Brücken gebaut werden, da diese durch die Winde oder das Hochwasser zerstört werden. Somit liegt die durchschnittliche Geschwindigkeit bei 30–40 km/h.

Auch wenn wir überwiegend am Fahren sind, ist der Tag trotzdem spannend. Unterwegs können wir überall die Bauern beim Pflügen oder Ernten beobachten. Kinder sind am Spielen oder in den Dörfern hat es entlang der Strassen Marktstände.
Die Landschaft verändert sich stetig. Mal sind es steinige Hügel, dann wieder Wälder.
Ambositra ist bekannt für die Holz-Schnitzerei. Es werden allerlei Figuren, Bilder, Schachbretter vieles mehr hergestellt. Die Schnitzereien werden in den eigenen Shops oder auf dem Markt verkauft. Die Handwerkskunst kann aber auch überall auf Madagaskar in den Souvenirläden erworben werden.

Wir haben uns eine Werkstatt angeschaut und anschliessend im Shop gehandelt und eingekauft.
Danach fuhren wir weiter bis nach Antsirabe, wo wir im Arotel unsere Zimmer bezogen haben. .
Der Hauptsaal war von einer geschlossenen Gesellschaft gebucht worden. Dabei wurde auch eine Tanzvorführung dargeboten und Musik gespielt. So konnten wir neben unserem Essen auch dies noch geniessen.




